100 Meter lange Solaranlage


Lauda-Königshöfer Spezialisten montierten zwei Wochen lang in Ulm in 16 Metern Höhe.

Eine hundert Meter lange Photovoltaikanlage hat dieser Tage die in Lauda-Königshofen ansässige Firma Kossowski in Ulm installiert. Das Besondere und technisch Aufwendige: Die 180 Solarmodule beschatten, an der Fassade montiert, in 16 Metern Höhe die Fenster einer Fertigungshalle des größten Lohn-Metallhärtebetriebs Deutschlands, der SHU GmbH & Co.KG, Ulm.

 

Die Leistung der Solaranlage, die Sonnenenergie in Strom umwandelt, würde ausreichen, um etwa fünf Einfamilienhäuser ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

 

Joachim Kossowski hat das Projekt geplant und berechnet. Nach seinen Worten sind die rund 32-tausend Kilowattstunden, die die Ulmer Anlage jetzt jedes Jahr produziert in Bezug auf Größe und Leistung weniger spektakulär. Jedoch die Art der Montage, die einem Vordach in 16 Metern Höhe entspricht, ist sehr anspruchsvoll.

 

Die Photovoltaikanlage erzeugt nicht nur Strom, ohne umweltschädliches CO2 zu produzieren, sondern beschattet noch zusätzlich die Fensterfront und sorgt im Sommer für weniger Wärmeentwicklung in der Werkhalle. Immerhin werden mit dieser Lösung satte 28.464 Kilo CO2 eingespart. Ein deutliches Zeichen der Ulmer SHU zum Klimaschutz also – mit Know-how aus dem Taubertal.


 

Vier Mann waren zehn Tage mit der Montage der Photovoltaikanlage beschäftigt. Aufgrund der Höhe und der 3,40 Meter, die die Elemente am äußersten Punkt von der Wand entfernt sind, kein leichtes Spiel. Dank der Unterstützung abgestellter SHU Mitarbeiter konnte das Projekt nach zwei Wochen ohne Zwischenfälle in Betrieb genommen werden


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